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Restaurierung Schützenmeisterkette

Restaurierung hat begonnen

Die Amtskette des Schützenmeisters der Altenkirchener Schützengesellschaft gehört zu den wenigen Kulturgütern, die in vielen Jahren Stadtgeschichte erhalten geblieben sind.

Nach über 170 Jahren war jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem die Kette dringend durch einen Fachmann repariert werden muss, um sie auch weiterhin in der Öffentlichkeit tragen und zeigen zu können.

Damit die Finanzierung der aufwendigen Restaurierung gestemmt werden kann, haben die Schützen, zusammen mit der Westerwaldbank eG, Altenkirchen, ein Crowdfunding-Projekt gestartet, bei dem die Westerwaldbank eG zu jeder Erst-Spende ab 5,00€ einen zusätzlichen Betrag von 10,00€ als Co-Spende dazu gibt.

Auf der Homepage der Westerwaldbank eG (westerwaldbank.viele-schaffen-mehr.de) oder der Homepage der Altenkirchener Schützengesellschaft (www.sg-altenkirchen.de) kann sich jeder interessierte Bürger über das Projekt informieren und auch den aktuellen Stand der Spendensumme einsehen.

Bei der Planung des Projektes ging man bei den Schützen von einem Restaurierungsaufwand von rund 2.500,00€ aus. Nachdem jedoch mit der Restaurierung begonnen wurde, zeigt sich, dass dieser Betrag nicht ausreichend wird.

Zu umfangreich ist der Aufwand der durch die Goldschmiede Sommer betrieben werden muss, damit die einzelnen Bestandteile der Kette auf Dauer erhalten werden können.
„Wir haben so manche Überraschung erlebt als wir die Kette und die alten Orden in ihre Einzelteile zerlegt haben.“, berichtet Goldschmied Norbert Sommer und zeigte einen Teil der begonnenen Arbeiten, die hoffentlich bald abgeschlossen werden können.

Auf Grund der Entwicklung bei den Restaurierungskosten würden die Schützen sich freuen, wenn die bereits gezeigte Spendenbereitschaft auch weiterhin anhält und der zu erwartende Kostenrahmen von 4.500,00 bis 5.000,00€ auf diesem Weg zusammen kommt.

Mitgliederinformation vom 06.12.2017

Nicht nur die Altenkirchener Schützengesellschaft wird im Jahr 2018 173 Jahre alt, sondern auch die Amtskette des Schützenmeisters, die als äußeres Zeichen der Würde zur Uniform bei öffentlichen Anlässen getragen wird. Es ist das wohl älteste Inventarstück der Gesellschaft, dass man auch schon als eines der wenigen Kulturgüter der Stadt Altenkirchen bezeichnen kann, die die Zeit überdauert haben.
Das dies nicht immer einfach war, zeigt ein Blick in die Geschichte dieser Amtskette, die bereits über einige Jahre hinweg in den Vereinigten Staaten von Amerika „zu Gast“ war. Nach dem zweiten Weltkrieg galt sie nach den immensen Zerstörungen in der Stadt, aber auch speziell an dem Haus, in dem während der Kriegsjahre viele der Utensilien der Schützengesellschaft eingelagert waren, als verschollen. Mit großer Freude erhielten die Altenkirchener Schützen im Jahre 1955 die Information, dass die verschollene Kette doch wieder aufgetaucht war. Die Rheinzeitung berichtete damals: ,,Die Schützenmeisterkette wieder da. - Eines der Inventarstücke der Schützengesellschaft von hohem ideellen Wert ist plötzlich und unerwartet nach zehnjähriger Abwesenheit, in die eine Amerikareise eingeschlossen war, wieder zurückgekehrt. Es handelt sich um die Kette, die bis zum Kriegsbeginn die Schützenmeister zum Zeichen ihrer Würde trugen. Sie wurde zusammen mit der seinerzeit von König Wilhelm von Preußen gestifteten Königskette vom letzten Vorkriegsschützenkönig J. B. Kloss bei Kriegsende im ,,Marschgepäck“ verwahrt. Dieses war nach einem Bombenangriff verschwunden. Zwei in Süddeutschland in Garnison liegende amerikanische Offiziere suchten Schützenmeister Ferdinand Becker auf und brachten ihm die unversehrte Schützenmeisterkette wieder zurück. Einer von ihnen, derzeit Leutnant einer Panzertruppe, hatte auf einem Trümmergrundstück an der Kölner Straße (heute Tankstelle Bergk) die Kette gefunden, als Souvenir vereinnahmt und später mit nach New York genommen. Nun kehrte sie nach Altenkirchen zurück, um ihre inzwischen beschaffte Nachfolgerin von ihrem Platze auf der Brust des Schützenmeisters zu verdrängen. Dieses Wiedersehen löste natürlich bei den Schützen große Freude aus, zumal mit der Schützenkette auch eine Reihe fast 100 Jahre alter Königsorden verloren gegangen waren. Den beiden amerikanischen Offizieren wurde natürlich herzlich gedankt. Man sieht, die Erlangung der Souveränität hat doch ihr Gutes!“ Um die Geschichte und vor allem den ideellen Wert der Kette zu verstehen, muss man sich die einzelnen Orden dieser Kette betrachten. Sie setzt sich im Wesentlichen aus den Orden von ehemaligen Schützenkönigen der Gesellschaft zusammen. Diese Orden werden auch heute noch am Schützenfestmontag, als zukünftige Erinnerung an das Königsjahr, an den jeweils neuen König verliehen. Nach dem Tod des jeweiligen Ordensträgers bekamen die Altenkirchener Schützen den Orden oftmals von den Familien der Verstorbenen zurück. Damit diese ehemaligen Könige nicht in Vergessenheit geraten und in der Geschichte weiterleben, wurden und werden diese Orden in die Amtsketten des Schützenmeisters, des stellvertretenden Schützenmeisters und des Schützenkönigs eingebunden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass einige Orden der Schützenmeisterkette bis in Jahr 1860 zurückreichen.

Über die vielen Jahre wurde die Amtskette von allen Schützenmeistern getragen, was bei aller pfleglichen Behandlung dennoch zu einem gewissen Verschleiß führt.
Wie alle Dinge die älter werden und die weiterhin im Einsatz sind, so nagt auch an der Schützenmeisterkette der Zahn der Zeit. Über viele Jahre wurde immer wieder versucht, die Kette zu reparieren und defekte Halter und Ösen auszutauschen. Auch die unterschiedliche Ausführung der Königsorden, die sich über die Generationen von Goldschmieden immer verändert hat, gab Anlass die einzelnen Orden durch die Goldschmiede Sommer in Birnbach zu überprüfen. Hier zeigte sich dann, wie dringend der Handlungsbedarf für die Restaurierung dieses Unikats ist. Die hier anstehende Investition stellt für die Altenkirchener Schützen keine Kleinigkeit da und so sind die Schützen hier auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen. Unter dem Titel „Viele schaffen mehr“ kam hier eine Idee der Westerwald Bank eG ins Spiel, mit der diese schon viele regionale Projekte von Vereinen unterstützt und gefördert hat. Nach einigen Gesprächen, war für die Altenkirchener Schützengesellschaft klar, dass man dieses tolle Instrument des „Crowdfundigs“ zur Finanzierung der Restaurierung nutzen möchte. Über einen breit angelegten Spendenaufruf, können sich hier interessierte Mitglieder und Bürger mit ihrer Unterstützung einbringen. Kommt die anvisierte Spendensumme in Höhe von 2.500,00€ zu Stande, so kann das Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Zudem bezuschusst die Bank jede Erst-Spende ab einer Spendenhöhe von 5,00 € mit einem Co-Funding-Betrag in Höhe von 10 €. Der Spender wird dabei jeweils anhand seiner E-Mail-Adresse verifiziert. Für Unterstützer heißt dies, dass eine Familienspende von viermal 10,00€ besser ist, als eine einmal Spende von 40,00€, sofern jedes Familienmitglied eine eigene E-Mailadresse hat. Näheres zum Projekt und der Geschichte der Schützengesellschaft und der Schützenmeisterkette finden Sie unterwww.westerwaldbank.viele-schaffen-mehr.de

Mitgliederinformation vom 08.12.2017

sei hier schon einmal angemerkt, dass dieses Projekt auch „überfinanziert“ werden kann und darf. Die ersten Einschätzungen der Goldschmiede Sommer sehen Wir freuen uns sehr, dass wir die FAN-Phase für unser Projekt „Restaurierung der Amtskette des Schützenmeisters“ in Rekordzeit geschafft haben. In nicht einmal 48 Stunden haben wir die erforderliche Anzahl von 25 Fans erreicht. Das Projekt wurde somit heute in die Finanzierungsphase geschaltet. Das bedeutet, dass jetzt jeder seinen Wunschbetrag, den er spenden möchte, auf der Homepage eintragen kann. Erst wenn der Zielbetrag erreicht ist, wird der Spendenbetrag auch wirklich eingefordert. Das bedeutet die nächste Hürde liegt nun bei 2.500,00€. Grundsätzlich demnach auch so aus, dass wir im Budget sehr knapp liegen. Da die Anforderungen für den Start eines solchen Crowdfunding-Projektes bei einem Zielbetrag von 2.500,00€ jedoch niedriger liegen, haben wir uns aktuell für diesen Betrag entschieden. Wer aufmerksam die anderen Projekte betrachtet, der wird feststellen, dass viele auch deutlich „überfinanziert“ sind. Sollte wir wirklich mehr Spendenbeträge erhalten, wie für die Restaurierung notwendig ist, so sage ich jetzt schon einmal zu, dass diese Beträge in hohem Maße in unsere Jugendarbeit einfließen werden. Gerne möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Westerwald Bank eG jede Erst-Spende, ab einer Spendenhöhe von 5,00 €, mit einem Co-Funding-Betrag in Höhe von 10 € unterstützt. Der Spender wird dabei jeweils anhand seiner E-Mail-Adresse verifiziert. Für Unterstützer heißt dies, dass eine Familienspende von viermal 10,00€ besser ist, als eine einmal Spende von 40,00€, sofern jedes Familienmitglied eine eigene E-Mailadresse hat. Näheres zum Projekt und der Geschichte der Schützengesellschaft und der Schützenmeisterkette finden Ihr unter www.westerwaldbank.viele-schaffen-mehr.de oder www.sg-altenkirchen.de

Mitgliederinformation vom 20.12.2017

Ein Teil des Weges zur Restaurierung der Schützenmeisterkette ist geschafft. Aktuell wurden bereits über 1.000,00€ gespendet. Hier kann der Stand eingesehen werden: Spendenstand Schützenmeisterkette. Bis zu unserem gesetzten Ziel ist es zwar noch ein gutes Stück, aber wir haben ja auch noch 79 Tage Zeit um es zu realisieren. Ich sage an dieser Stelle schon einmal vielen Dank an alle Spender. Von vielen Schützen kam in diesem Zusammenhang auch noch einmal die Frage, ob es auch einen anderen Weg gibt sich an der Spendensammlung zu beteiligen. Wir haben uns hier mit Herrn Uwe Walkenbach bei der Westerwald Bank eG in Altenkirchen in Verbindung gesetzt. Er unterstützt uns hier die Spenden in die richtigen Wege zu leiten. Für die „manuelle“ Spende per Überweisung hat die Westerwald Bank eG ein Formular vorgesehen, welches ich in der Anlage beifüge. (Formular im PDF-File) [785 KB]

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